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Amerikanische Trendwende: In den USA rückt Offshore-Windstrom verstärkt in den politischen Fokus
"Atlantic Offshore Wind Energy Consortium" in den USA eröffnet neue Perspektiven für Offshore-Windprojekte.
Die Vereinigten Staaten verfügen über hervorragende Windverhältnisse, insbesondere an der Atlantikküste und auf den Großen Seen. Bisher wurden Offshore-Windenergieprojekte mit einer Kapazität von über 5.000 MW beantragt oder befinden sich in Planung und Entwicklung, so der amerikanische Windverband AWEA. Nach Einschätzung des U.S.-amerikanischen Energieministeriums könnten von den anvisierten 300.000 MW an Windenergie, die 20% der Stromproduktion bis zum Jahre 2030 erzeugen könnten, wahrscheinlich 50.000 MW aus Offshore-Windenergie stammen. Erst kürzlich formierte sich zudem in den USA ein Offshore-Konsortium aus 10 Bundesstaaten, um koordiniert Offshore-Projekte anzustoßen und um den Realisierungsprozess zu beschleunigen. Das Cape Wind-Projekt in Massachusetts wird eine Vorreiterrolle übernehmen. Zurzeit werden 83 Prozent aller Offshore-Turbinen in Europa produziert. Gerade für Maschinenbau- und Dienstleistungsunternehmen aus Deutschland bieten sich hier gute Exportchancen. Zum 3. Offshore-Summit 2010 in Rostock.
